Versicherungsmathematische Gutachten

zur Ermittlung der betrags­mä­ßi­gen Rückstellungen für die Unternehmensbilanz

Die OPTICURA Pensionsmanagement Köln erstellt für Sie ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Gutachten und Prognoseberechnungen zur bilan­zi­el­len Bewertung von Pensionsverpflichtungen und ähn­li­chen Verpflichtungen. Im Folgenden möch­ten wir Sie über die ver­schie­de­nen, zen­tra­len Bewertungsmöglichkeiten infor­mie­ren. Zu wei­te­ren Dienstleistungsbereichen infor­mie­ren wir Sie auf unse­rer Hauptseite unter www.opticura.gmbh.

Pensionszusage

Versicherungsmathematische Gutachten für unmit­tel­ba­re Versorgungszusagen (Pensionszusage, Direktzusage) für die Steuerbilanz, Handelsbilanz und nach inter­na­tio­na­len Rechnungslegungsstandards

Das jewei­li­ge ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Gutachten beinhal­tet alle zur Bilanzierung not­wen­di­gen Bewertungensergebnisse und Kennzahlen. Die Ergebnisse wer­den in über­sicht­li­chen Einzellisten oder detail­lier­ten Einzelaufstellungen auf­ge­zeigt. Ebenfalls beinhal­tet sind grund­le­gen­de Erläuterungen zum Gutachten und, soweit erfor­der­lich, eine Stellungnahme des ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Sachverständigen sowie wei­te­re Ausführungen. Einzelergebnisse kön­nen zusätz­lich als .csv Daten zur Verfügung gestellt wer­den.

Im steu­er­bi­lan­zi­el­len Gutachten ist für gesetz­lich unver­fall­ba­re Anwartschaften auch das Kurztestat zur Ermittlung der Beitragsbemessungsgrundlage für die gesetz­li­che Insolvenzsicherung der betrieb­li­chen Altersversorgung ent­hal­ten. Im Rahmen der ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Gutachten kön­nen Sie Prognoseberechnungen für ein oder meh­re­re auf­ein­an­der­fol­gen­de Bilanzstichtage beauf­tra­gen.

Die Lieferung der ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Gutachten erfolgt im PDF Dateiformat per E‑Mail, Hinterlegung in der Datencloud CuraSecure oder auf Wunsch auch in gebun­de­ner Form pos­ta­lisch.

Sterbegeld

Jubiläumszuwendung

Altersteilzeit

mittelbare Zusage

Versicherungsmathematische Gutachten für Zusagen über Unterstützungskasse (Lastwertgutachten) oder Pensionskasse

Unternehmen, die ins­be­son­de­re den Durchführungsweg Unterstützungskasse gewählt haben, benö­ti­gen zum Bilanzstichtag ein soge­nann­tes Lastwertgutachten, um mög­li­che Fehlbeträge im Anhang der Handelsbilanz aus­zu­wei­sen.

Während sich bei unmit­tel­ba­ren Versorgungsleistungen der Bilanzierende gegen­über dem Versorgungsberechtigten ver­pflich­tet, die Leistungen selbst zu erbrin­gen, wird bei mit­tel­ba­ren Altersversorgungszusagen die Verpflichtung gegen­über den Versorgungsberechtigten nicht durch den Bilanzierenden direkt, son­dern unter Einschaltung Dritter, näm­lich Versorgungseinrichtungen erfüllt (exter­ne Versorgungsträger, z. B. Unterstützungskassen). Reicht das Vermögen der Versorgungseinrichtung zur Erfüllung der Verpflichtungen nicht aus, erwirbt der Begünstigte einen unmit­tel­ba­ren Anspruch gegen­über dem die mit­tel­ba­re Zusage erklä­ren­den Unternehmen (Subsidiärhaftung).

Aufgrund des Wahlrechts nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB muss der Bilanzierende für mit­tel­ba­re Altersversorgungszusagen auch dann kei­ne Rückstellung für unge­wis­se Verbindlichkeiten bil­den, wenn das bei der Versorgungseinrichtung vor­han­de­ne Vermögen zur Deckung der Versorgungsverpflichtungen nicht aus­reicht. In die­sem Fall ist der Fehlbetrag nach Artikel 28 Abs. 2 bzw. Artikel 48 Abs. 6 EGHGB im Anhang anzu­ge­ben, um das Haftungsrisiko des Bilanzierenden aus den mit­tel­ba­ren Versorgungszusagen ersicht­lich zu machen. Wird das Trägerunternehmen aus sei­ner Haftung in Anspruch genom­men, muss in Höhe der Zahlungsverpflichtung eine Verbindlichkeit pas­si­viert wer­den; für sol­che Rückstände gilt das Passivierungswahlrecht des Artikels 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht (vgl. IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 30 Tz. 37 vom 16.12.2016).

Beihilfe

GGF Versorgung

Rentenanpassung

Pensionsrückstellungen sind in Höhe des nach ver­nünf­ti­ger kauf­män­ni­scher Beurteilung not­wen­di­gen Erfüllungsbetrags anzu­set­zen. Etwaige Lohn‑, Gehalts-und Rentenentwicklungen sind zu berück­sich­ti­gen. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem rest­lauf­zeit­äqui­va­len­ten, durch­schnitt­li­chen Marktzinssatz abzu­zin­sen. Dabei sind die von der Deutschen Bundesbank monat­lich ver­öf­fent­lich­ten Zinstabellen für durch­schnitt­li­che Marktzinssätze der ver­gan­ge­nen zehn Geschäftsjahre zu ver­wen­den. Bei den Altersversorgungsverpflichtungen ist es zuläs­sig, bei der Bestimmung des anzu­wen­den­den Abzinsungszinssatzes gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von einer pau­scha­len Restlaufzeit von 15 Jahren aus­zu­ge­hen. Im Falle deut­lich kür­ze­rer oder deut­lich län­ge­rer Restlaufzeiten im aktu­el­len Bestand kann ggf. von den tat­säch­li­chen Restlaufzeiten aus­ge­gan­gen wer­den. Dabei kann die Restlaufzeit jeweils ein­heit­lich, für sach­lich abzu­gren­zen­de Personenkreise der Versorgungsberechtigten, bestimmt wer­den.

Sie benötigen weitere Informationen?

Gern sen­den wir Ihnen ein indi­vi­du­el­les Angebot zu. Unsere Gebühren für ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Gutachten rich­ten sich nach der Art der Zusage und der Anzahl der Personen im zu bewer­ten­den Datenbestand. Die Gebühren sind unab­hän­gig des Schweregrads des Auftrags und beinhal­ten kei­ne ver­steck­ten Kosten. Beabsichtigen Sie uns für meh­re­re auf­ein­an­der­fol­gen­de Stichtage zu beauf­tra­gen, kön­nen wir Ihnen bereits zu Beginn einen Mengennachlass gewäh­ren, ohne dass Sie einen Auftrag mit fes­ter Laufzeit ver­ein­ba­ren müs­sen.

Was können wir für Sie tun?

Rufen Sie uns an: 02236 30900 15 oder
Schreiben Sie eine E‑Mail:  info@opticura.gmbh

Finanzmathematische Bewertungen

in der betrieb­li­chen Altersversorgung

Neben den ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Gutachten und Bewertungen sind in der betrieb­li­chen Altersversorgung auch eine Vielzahl an finanz­ma­the­ma­ti­schen Bewertungen vor­zu­neh­men. Die nach­fol­gen­den Bewertungen, die wir Ihnen eben­falls anbie­ten, sind ein Auszug der in der Praxis am häu­figs­tens ange­for­der­ten Berechnungen.

Unterstützungskasse
  • Kurztestat zur Ermittlung der Beitragsbemessungsgrundlage zur gesetz­li­chen Insolvenzsicherung
  • Berechnung des zuläs­si­gen Kassenvermögens
  • Ermittlung der Höhe der Zuwendungsmöglichkeiten nach § 4d EStG
  • Berechnung von Deckungskapitalien nach § 4d EStG 
Versorgungsausgleich in der betrieblichen Altersversorgung

Nach dem Gesetz über den Versorgungsausgleich sind Anrechte auf Anwartschaften und lau­fen­de Versorgungsleistungen aus der betrieb­li­chen Altersversorgung in den Versorgungsausgleich bei Scheidung ein­zu­be­zie­hen. Ein Auskunftsanspruch rich­tet sich in der Regel gegen den Versorgungsträger. Dieser hat den Ehezeitanteil des Anrechts in Form der für das jewei­li­ge Versorgungssystem maß­geb­li­chen Bezugsgröße, ins­be­son­de­re also in Form von Entgeltpunkten, eines Rentenbetrags oder eines Kapitalwerts zu berech­nen.

Hinweis: Unsere ange­bo­te­nen Dienstleistungen rich­ten sich nur an Unternehmen und Versorgungsträger, nicht jedoch an pri­va­te Personen.

betriebliche Altersversorgung
  • Ermittlung der Höhe bis­her erwor­be­ner Anwartschaften
  • Berechnungen im Rahmen der Anpassungsprüfung gem. § 16 Betriebsrentengesetz
  • Konzepte zur Finanzierung von Versorgungsverpflichtungen
  • Prognoseberechnungen über den Liquiditätsbedarf und die lang­fris­ti­ge Belastung

Reduzierung von Pensionszusagen

Die anhal­ten­de Absenkung des han­dels­bi­lan­zi­el­len Abzinsungszinssatzes für die ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Bewertung von unmit­tel­ba­ren Pensionszusagen führt zu einem immer grö­ßer wer­den­den Unterschied der Rückstellungshöhen in der Steuerbilanz gegen­über der Handelsbilanz. Nicht sel­ten sehen sich zuneh­mend klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unternehmen mit einer dro­hen­den bilan­zi­el­len Überschuldung kon­fron­tiert.

→ mehr Informationen dazu

Insbesondere bei Pensionszusagen gegen­über dem Gesellschafter-Geschäftsführer des Unternehmens ist in der Praxis der ers­te Schritt die mög­li­che Reduzierung der zuge­sag­ten Leistungen. Um die steu­er­li­chen und han­dels­bi­lan­zi­el­len Folgen einer Reduzierung der Pensionszusage abschät­zen kön­nen, bie­ten wir die ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­sche Bewertung eines sol­chen Vorhabens im Rahmen der Erstellung eines “Reduzierungsgutachtens” an.

Die Beauftragung erfolgt zum Festpreis. Für einen gerin­gen pro­zen­tua­len Aufschlag kön­nen auch zusätz­li­che Prognoseberechnungen beauf­tragt wer­den. Für Eilaufträge erhe­ben wir einen Gebührenaufschlag in Höhe von 10% des Gutachtenpreises.

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Hinweis: Mit der ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Bewertung erfolgt kei­ne Rechts- oder Steuerberatung. Für die Erörterung der Bewertung mit Ihrem Rechts- oder Steuerberater ste­hen Ihnen unse­re ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Sachverständigen im Rahmen des Auftrags zur Verfügung.